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Das EKG spielt eine herausragende Rolle in der Diagnostik, um
Veränderungen der Herzerregungsbildung und -ausbreitung
aufzudecken. Grundsätzlich können aus den Routineableitungen
folgende Informationen gewonnen werden:
- Differenzierung zwischen normaler Frequenz, Tachykardie und Bradykardie.
- Entscheidung, ob Erregungen im Sinusknoten entstehen, in den
Vorhöfen, im AV-Knoten oder im rechten bzw. linken Ventrikel.
- Differenzierung nach Grad und Lokalisation von
Erregungsleitungsstörungen.
- Veränderungen des Erregungsablaufs als Ausdruck kardialer
Gewebeschädigung.
Ob ein EKG als krankhaft zu bewerten ist oder nicht, ergibt sich
häufig nur aus dem gesamten klinischen Bild. Das EKG allein erlaubt
keine zwingenden Rückschlüsse auf die Ursache der beobachteten
Abweichungen.
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