Etwas mehr Zeit als beim normalen EKG sollte man sich beim Anlegen der Elektroden nehmen. Der Computer stellt die Ableitungen wesentlich größer und präziser dar, als ein normales EKG-Gerät, so daß ein schlechter Kontakt mit der Haut sich hier stärker bemerkbar macht. Auch sollte man gerade in diesem Versuchsteil auf eine sehr bequeme Liegeposition der Versuchsperson achten, da Muskelaktionspotentiale natürlich auch überdeutlich dargestellt werden. Bezüglich des Netzbrummens sollte man mit der Elektrodenposition etwas experimentieren, damit die Vektorschleife möglichst störungsfrei ausgedruckt werden kann (siehe auch 2.1.6). An dieser Stelle sei noch die Taste FILTER erwähnt, die alle EKG-Geräte besitzen. Drückt man diese Taste, so wird das Netzbrummen unterdrückt - leider auf Kosten der originalgetreuen Wiedergabe des EKG.
|