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Versuchsperson an das Gerät anschließen

Da hier nur die Ableitungen I und aVF verwendet werden, reicht es aus, nur die Extremitätenelektroden (Plattenelektroden mit salzwasserhaltigen Tupfern) anzulegen (Anschlußschema siehe Abb, 2). Das EKG-Gerät ist mit einem Computer verbunden und dient nur als Verstärker der schwachen EKG-Signale. Der Programmschalter am EKG-Gerät muß auf I II III stehen5. Die Empfindlichkeit des EKG-Gerätes spielt keine Rolle.

Etwas mehr Zeit als beim normalen EKG sollte man sich beim Anlegen der Elektroden nehmen. Der Computer stellt die Ableitungen wesentlich größer und präziser dar, als ein normales EKG-Gerät, so daß ein schlechter Kontakt mit der Haut sich hier stärker bemerkbar macht. Auch sollte man gerade in diesem Versuchsteil auf eine sehr bequeme Liegeposition der Versuchsperson achten, da Muskelaktionspotentiale natürlich auch überdeutlich dargestellt werden. Bezüglich des Netzbrummens sollte man mit der Elektrodenposition etwas experimentieren, damit die Vektorschleife möglichst störungsfrei ausgedruckt werden kann (siehe auch 2.1.6). An dieser Stelle sei noch die Taste FILTER erwähnt, die alle EKG-Geräte besitzen. Drückt man diese Taste, so wird das Netzbrummen unterdrückt - leider auf Kosten der originalgetreuen Wiedergabe des EKG.


 
Tabelle 5: Bedienung des Vektor-EKG-Programmes
1.
Eine möglichst große Darstellung der Vektorschleife erreichen, indem man die Empfindlichkeit im Programm möglichst groß einstellt.
2.
Falls mehrere Herzaktionen zu sehen sind, kann man die Aufnahmegeschwindigkeit variieren, um die zusätzlichen Herzaktionen auszublenden.
3.
Die Lage der Vektorschleife verändern, so daß die ganze Vektorschleife zu sehen ist und nicht über die Ränder hinausgeht.
4.
Die Aufnahme ,,einfrieren``, so daß man genau eine ganze Herzaktion als stehendes Bild sehen kann. Folgende Funktionen stehen speziell in diesem Modus bereit:
(a)
Vektorschleife ausdrucken oder EKG- und Druck ausdrucken.
(b)
Zeiten ausmessen und korrespondierende Punkte finden
(c)
Das EKG verwerfen, um wieder kontinuierlich zu registrieren.


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