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Hauptseminar Strategisch KommunizierenPeter Szyszka


Bayer, Herberts, Koob & Partner und was wir daraus gelernt haben...
Zusammenfassung der Sitzung vom 2.Februar 16-19 Uhr

Koob & Partner

1.
starker Kundenkontakt
2.
Einblick in deren Reflektion, bzw Selbstbild: ,,wir sind souverän¡` ,,wir brauchen uns nicht anzubiedern``. Komplexere Selbstbeschreibungen wurden erst vor unserem Treffen eiligst entwickelt.
3.
Substantielle Fragen werden beim Grafiker gelöst ($\to$ Form)
4.
wenig konkrete Bezüge zum Umweltbericht
5.
Frage nach der Zielgruppe 3x gefragt und nie beantwortet
6.
Raum zum Diskutieren gab es nicht
7.
Kommunikations(FAX)probleme im Vorfeld
8.
Wie eine Schulklasse behandelt
9.
Wenig Denken in Kategorien
10.
...einläßt, was der Kunde möchte
11.
Glaubwürdigkeit herstellen (mit Hilfe der richtigen Form)
12.
Letztendlich: Jeder kriegt, was er bestellt...
13.
Mercedes: Pflichtübung. Aber: Die Zeitung erfüllt ihren Zweck. Der Text wird auf Grund der Größe nie gelesen -- soll er auch nicht, denn er stammt von Journalismusschülern. Haptisch, praktisch, gut!
14.
Elitärer Anspruch

Hoechst und Herberts

1.
Gedanken gemacht über Zielgruppen
2.
sehr gut vorbereitet für die Sitzung
3.
Umweltbericht hat geringe Wirkung bei der Bevölkerung. Persönlicher Kontakt wichtiger: Nähe zum Bürger vs. Hochglanzbericht (Beispiel Bayern)
4.
viele Interna über die Entstehung des Umweltberichtes: z.B. Streit um den Titel ,,change``
5.
bedauert, daß ,,change`` nicht weitergeführt wird
6.
Wie wird der gesplittete Konzern in der Öffentlichkeit demnächst wahrgenommen?
Fremdwahrnehmung $\to$ Hoechst
Selbstwahrnehmung $\to$ Herberts
Gelingt es Hoechst die einzelnen Betriebe auch in der Fremdwahrnehmung zu trennen, damit es kein zweites ,,Brent Spar`` geben kann?
7.
Und immer im Hinterkopf behalten: Griesheim

Zusammenfassung / Kriterien für den abschließenden Kommentar zu den Umweltberichten

1.
IÖW (siehe WIWI-Bibliothek) hat eine Liste von Kriterien
2.
Referenz ist die Liste der 6 Themenbereiche, die Hoechst vorgegeben hat. Fragestellungen: Warum ausgelassen? Trendthemen? Originäres Thema?
3.
Vergleich mit Sozialbilanzen, Sozialberichten, sozialem Engagement der Unternehmen
4.
Ideen von change bei den anderen Umweltberichten suchen: Magazincharakter, Themen breit gefächert, Umweltbezug auf die vielfältigste Weise hergestellt, human touch, ...
5.
Magazin/Zeitschrift (Focus) oder Infoblatt
6.
Quantitative Daten (Urteil, Zielgruppe)
7.
Was sagt die Struktur aus?
8.
Ist die Themenabfolge logisch?
9.
Form: Text, Bild, Grafik, Leerfläche, Sinnhaftigkeit, Funktionalität
10.
Wie wirkt das? Und warum?
11.
Umsetzung der Inhalte
(a)
Sprachebene
(b)
Brüche
(c)
positive Gewichtung? Vernebelung?
(d)
Glaubwürdigkeit?
(e)
Fakten oder Geschichten
(f)
Vollständig oder unvollständig: gewollt, bemerkt, stört es?
(g)
Was für ein Gefühl hat man nach der Lektüre?
(h)
Selbstreferenz? Präventivmaßnahmen? Antizipierte Leserkritik vorhanden?
(i)
Kontexte
(j)
Aussage der Inhalte: allgemein oder konkret: ,,A-Klasse ist kompakt¡`
12.
Bilder: Funktionalität, SW oder Farbe, Fotos / Computergrafiken / Kunstwerke, Bezug zum Text und umgekehrt, Image, Schmuck?, Funktion: z.B. ersetzen Fotos Text?
13.
Die Frage nach der ZIELGRUPPE
14.
War Öffentlichkeit überhaupt gewünscht (siehe Ruhrgas und der Pförtner)

Konkret für den 9. Februar

Lufthansa, Bundesbahn, Ruhrgas und Herberts stellen die Berichte mit Hilfe der obigen Kriterien vor: FORM, INHALT, ...

Bernd Porr, 5. Februar 1998

Über dieses Dokument ...

This document was generated using the LaTeX2HTML translator Version 97.1 (release) (July 13th, 1997)

Copyright © 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, Nikos Drakos, Computer Based Learning Unit, University of Leeds.

The command line arguments were:
latex2html -split 1 -t Zusammenfassung -up_url http://www.neurop.ruhr-uni-bochum.de/ porr -up_title Homepage abschluss.tex.

The translation was initiated by Bernd Porr on 2/5/1998


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Bernd Porr
2/5/1998